I. Was ist Strafverteidigung?

„Strafverteidigung ist Kampf. Kampf um die Rechte des Beschuldigten im Widerstreit mit den Organen des Staates, die dem Auftrag zur Verfolgung von Straftaten zu genügen haben.“ (Hans Dahs, Strafverteidiger)

Strafverteidigung ist gegen strafrechtliche Ermittlungen unverzichtbar. Gerade in der jetzigen Zeit, in der Strafbarkeiten und Ermittlungsmethoden ausgedehnt werden, Stichwort Online-Durchsuchung.

Obwohl die Ermittlungsbehörden auch dazu verpflichtet sind, alle entlastenden Gesichtspunkte zu ermitteln und zu berücksichtigen, braucht ein Beschuldigter einen Beistand, der von vornherein nur, wirklich nur seine Interessen vertritt.

Strafverteidigung ist ein selbstverständliches Menschenrecht.

Die Wahrheit darf nur im vorgesehenen Verfahren und nicht um jeden Preis herausgefunden werden. Im übrigen ist das Herausfinden einer Wahrheit eine höchst fehleranfällige Angelegenheit. Allein aus diesem Grunde sollte man sich des Beistandes eines Strafverteidigers bedienen.

II. Strafverteidiger:

Was zeichnet einen guten Strafverteidiger aus?

Ein guter Strafverteidiger

- sieht, wenn er eine Akte liest oder eine Fallschilderung hört, vor seinem geistigen Auge einen Film ablaufen. Durch dieses Eintauchen nähert er sich bereits möglichen Ansatzpunkten für eine Verteidigung.

- bringt dem Mandanten unabhängig vom Vorwurf Akzeptanz entgegen und interessiert sich erst einmal nicht für Schuld oder Unschuld.

- ist konfliktfähig und nimmt Konflikte als selbstverständlich hin, schafft aber nicht zusätzlich und unnötig Konflikte in der Auseinandersetzung mit den Strafverfolgern.

- hat ein gutes Gespür für Situationen und dafür, was in ihnen möglich ist und was nicht.

- verfügt über gute Menschenkenntnis

- ist ein guter Überzeugungsarbeiter

- begreift die Strafverteidigung nicht technisch-buchhalterisch, sondern weiß, dass bei Gericht, Staatsanwaltschaft und Polizei auch (nur) Menschen mit Schwächen und vor allem Bedürfnissen tätig sind.

- hört zu und präsentiert keine vermeintlichen Lösungen aus dem Baukasten

- und last, not least: kennt sich im Straf- und Strafverfahrensrecht aus.

III. Wann sollte man einen Strafverteidiger beauftragen?

So früh wie möglich.

Sobald man nur Kenntnis von Ermittlungen hat. Man sollte nicht zu Vernehmungen zur Polizei gehen, ohne Kontakt zu einem Verteidiger aufgenommen zu haben. Man sollte dem natürlichen Impuls, sich redend zu verteidigen, generell widerstehen und einen Verteidiger kontaktieren.

Erst recht natürlich bei Durchsuchungen und Verhaftungen. Gerade in diesen Situationen ist der Betroffene überrollt und überfordert.

Das Wichtigste ist, über die Einsicht in die Akten so etwas wie Waffengleichheit herzustellen. Nur aufgrund der Akteneinsicht lässt sich eine Verteidigung seriös planen. Akteneinsicht erhält der Beschuldigte nur über einen Strafverteidiger.

IV. Strafrecht

Als Strafrechtsspezialist verteidige ich auf allen gängigen Gebieten, wie:Allgemeines Strafrecht, Bestechungsdelikte, Betäubungsmittelstrafrecht, Jugendstrafrecht, Kapitalstrafrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht, Revisionen in Strafsachen, Umweltstrafrecht, Verkehrsstrafrecht, Vermögensstrafrecht Wirtschaftsstrafrecht, Verteidigung in Strafvollzug und Strafvollstreckung.

 

 

 

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