Rechtsberatung kostet Geld

Denken Sie das auch?

Rechtsberatung spart Geld.

Das denken wir.

 

Wie Sie die Kosten am besten handhaben, hängt davon ab, ob Sie eine Rechtschutzversicherung oder Anspruch auf Beratungshilfe haben oder eine individuelle Vergütungsvereinbarung vorziehen.

 

Viele schrecken vor dem Gang zum Anwalt zurück, weil sie Angst vor den Kosten haben. Grundsätzlich gilt aber: Erst über die Kosten aufklären, bevor sie anfallen.

Wir beherzigen dies bei unseren Beratungen, geben Ihnen hier aber schon eine kleine Übersicht. Kosten können übernommen werden von der Rechtschutzversicherung oder auch vom Staat, wenn Sie sich keinen eigenen Anwalt leisten können. Sollten beide Möglichkeiten nicht in Betracht kommen, so schließen Sie mit uns eine eigene Vergütungsvereinbarung ab. Diese kann sich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) richten, oder aber, wenn das RVG für diese Fälle nicht brauchbar ist, weil Ihr Fall so speziell ist, nach einer individuell gestalteten Vergütungsvereinbarung. Beim RVG wie auch in einer individuellen Vereinbarung richtet sich die Höhe der Vergütung nach dem Umfang und Streitwert der Sache,  der Schwierigkeit des Falles, des Aufwands usw. Möglich ist es auch, im Vorhinein einen Festpreis zu vereinbaren.

Das Beste ist, dass der Gegner die Kosten Ihres Anwalts übernehmen muss, falls er in einem gerichtlichen Verfahren verliert. Diese Kosten machen wir gerne für Sie bei der Gegenseite geltend.

Bei uns gilt: Bitte alles offen ansprechen, wir finden bestimmt einen gemeinsamen Weg!

 

 

Beratungshilfe und Prozesskostenhilfe (PKH)

Wenn Sie eine rechtliche Beratung brauchen, entweder weil Sie etwas bei jemandem erreichen wollen oder ein Dritter Sie in Anspruch nimmt, so müssen Sie grundsätzlich auch die Kosten Ihres Anwalts zahlen. Eine Ausnahme sieht das Gesetz bei Bedürftigen vor, die sich eigentlich keine Rechtsberatung leisten können. Denn das Recht darf nicht nur für den Reichen gelten.

Daher können Sie beim Amtsgericht an Ihrem Wohnort bei einem Rechtspfleger einen sogenannten Beratungshilfeschein beantragen. Sie müssen dann vortragen, warum Sie rechtliche Beratung benötigen und dass Sie bedürftig sind, Ihnen also zu wenig Geld im Monat verbleibt. Sie benötigen dazu Ihren aktuellen Einkommensbescheid, am besten über die letzten drei Monate, und noch Ihren Mietvertrag. Wenn Sie noch andere feste Ausgaben, wie zum Beispiel Ratenzahlungen etc. haben, sollten Sie darüber auch einen Nachweis mitnehmen. Hier eignet sich die Kopie eines (teilweise geschwärzten) Kontoauszugs.Mit dem erteilten Beratungshilfeschein können Sie dann zum Anwalt Ihrer Wahl gehen, dann zahlen Sie nur 15,- EUR, dafür bekommen Sie die ganze außergerichtliche Rechtsberatung und Vertretung.

Im gerichtlichen Verfahren gibt es dann die Prozesskostenhilfe, kurz PKH, bei der ähnliche Grundsätze wie beim Beratungshilfeschein gelten.

Sollten Sie den Prozess gewinnen, so zahlt Ihr Gegner sowohl Ihre Anwalts- als auch die Gerichtskosten (Ausnahme: Arbeitsrecht bis zur 1. Instanz, wo jeder seinen Anwalt selbst bezahlt).

Sie dürfen sich selbstverständlich auch ohne einen Beratungshilfeschein hertrauen, dann helfen wir Ihnen auch gerne, einen solchen zu bekommen. Fragen Sie einfach nach.

 

Rechtschutzversicherung

Herzlichen Glückwunsch, Sie haben eine Rechtschutzversicherung abgeschlossen. Im besten Fall heißt das, Sie kommen einfach her, wir beantragen für Sie vor Beginn der Beratung die Deckungszusage (also die Übernahme der Gerichts- und Anwaltskosten) durch die Versicherung und dann können wir schon mit der Beratung loslegen. Manchmal ist eine Selbstbeteiligung vereinbart worden, diese liegt meist zwischen 100,- und 150,- EUR. Mehr wird Sie dann der Rechtsstreit nicht kosten. Es kommt jedoch manchmal vor, dass die Versicherung die Übernahme der Kosten verweigert, dann können wir noch einmal mit der Versicherung in Kontakt treten und möglicherweise auch eine Regelung auf Kulanzbasis treffen. Wenn Sie eine Rechtschutzversicherung abschließen wollen, achten Sie bitte genau auf die Bedingungen (also zum Beispiel auf die Höhe der Selbstbeteiligung) und ob Sie Ihren Bedürfnissen angepasst ist, da es verschiedene Versicherungen, zum Beispiel zum Wohnrechtschutz, Arbeitsrechtschutz oder Verkehrsrechtschutz gibt. Gerne beraten wir Sie auch hier weiter.

 

 

 

Logo_Goldrecht_2c_yellowsw_191208